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Chronologie Reichenbachs vom Mittelalter bis Heute

1351

erwerben die Herren von Heimenhofen unter anderem den Kirchensatz zu Burg (Schöllang) und Oberstdorf von der Rettenberger-Tochter Adelheid von Waldburg.

1440

Erkinger von Heimenhofen verkaufte aus dem oberen Meierhof zu Reichenbach die Lieferung von jährlich 50 “Albkäs“ an den Kardinalbischof Peter von Schaumburg zu Augsburg.

1490

besetzte der Augsburger Bischof den Gaisalpsee mit Pfrillen und Forellen

1540

die Kapelle St. Jakobus wird unter Beibehaltung der gotischen Mauern (Chor) in der heutigen Form erbaut

1544

erwähnt das Urbar der Pflege Rettenberg den unteren Maierhof, die Mahl- und Bleumühle und 17 weitere Güter zu Reichenbach.

1657

den 13. Februar am Fasnachtsmontag, nachts um halb 1 Uhr, verbrennt Hans Kreyers Haus in Reichenbach mit seinen zwei Töchter Regina und Elisabeth (18 und 17 Jahre)

1784

Reichenbach, 35 Häuser einschl. einer Mühle sowie die drei Häuser in der Gaisalpe erhalten Hausnummern.

1803

wird Reichenbach, neben Oberstdorf und dem gesamten Hochstift Augsburg, Bayern zugeschlagen.

1872

erhält das Haus Nr. 15 die Wirtschafts-Konzession – Berggasthof Hirsch

1892

Ein Wolkenbruch über der Gaisalpe im Juni brachte schwere Verwüstungen in Reichenbach und Rubi. ... „über das Gaisalptobel hat es furchtbar ausgeleert. In Reichenbach hat es viele Tagwerk Felder mit Kies überschüttet, Huinze die dort standen kann man noch hie und da bei den Köpfen sehen.“

1893

erhalten Josef und Josefa Zobel auf der Gaisalpe die Wirtschafts-Konzession

1905

ein Haus aus Reichenbach wird als „Allgäuer Haus“ 1905 auf der Landwirtschaftsausstellung in München auf- und ausgestellt, 1906 auf der Landesausstellung in Nürnberg.

1924

Gründung eines Verkehrsvereins - bestehend bis zur Eingemeindung 1972

1934

Einführungen des Omnibusverkehrs zwischen Oberstdorf über Reichenbach nach Sonthofen

1949 – 1973

Posthilfsstelle

1953

Albert Brutscher eröffnet das Moorschwimmbad Reichenbach

1958 – 1969

Cafe Brunhilde

1972

am 1. 7. wurde die politische Gemeinde Schöllang durch die Gebietsreform aufgelöst. Die Ortsteile Schöllang, Reichenbach, Rubi, Gaisalpe und Widum wurden dem Markt Oberstdorf zugeschlagen, die Ortsteile Ober- und Unterthalhofen, Au und Burgegg zur Gemeinde Fischen. Die Pfarrei Schöllang Sankt Michael besteht nach wie vor.

1973

Werner Schnell aus Reichenbach feiert am 22. Juli 1973 in Schöllang unter großer Beteiligung der ganzen Pfarrgemeinde seine Primiz.

1973

eröffnen Schraudolf Hans und Hedwig, Tochter Rosl und Sepp Müller die „Tannbergstuben“. Am 17. Februar 1985, am Fasnachtsonntag, mittags um 12 Uhr, Feueralarm in den Tannbergstuben! Trotz des großen Aufgebots von 8 Feuerwehren brannten das Holzhaus und das Obergeschoß des Neubaus völlig aus. Die Tannbergstuben bestehen bis 2005.

1987

am 9.7. löste sich nachmittags ein gewaltiger Felssturz am Nordhang des Rubihorns. Die Abbruchstelle und das große Geröllfeld ist heute noch deutlich zu erkennen.

1995

feierte die Dorfgemeinde Reichenbach „500 Jahre Strigel-Altar“ mit einem großen Kappel-Fest, das gleichzeitig auch der Startschuss für einen Spendenaufruf zur dringend notwendigen Außen-Sanierung wurde. Im Herbst 1997 wurden die Renovierungsarbeiten an der Außenfassade abgeschlossen und die Kapelle St. Jakobus erstrahlt seither in neuem Glanz.

2006

konnte die Freiwillige Feuerwehr Rubi - Reichenbach ihr 125jähriges Vereinsjubiläum feiern. Sie wurde 1881 von 22 Männern gegründet. Im Jubiläumsjahr gehören dem Verein insgesamt 85 Mitglieder an, 34 Aktive, 3 Mitglieder in Ausbildung, 47 passive und 3 fördernde Mitglieder.

2006

steht der Feuerwehr zwischen Rubi und Reichenbach ein Gerätehaus und ein Unterrichtsraum zur Verfügung.

2007

Die Reichenbacher stellen ihr Dorf im Internet vor und die dringend erforderliche Innenrenovierung der Kapelle St. Jakobus Reichenbach wird im November abgeschlossen. Die herrliche Ausstattung erstrahlt wieder in einem gebührenden Rahmen und erfreut jeden Besucher.

2007

Der Waldspielplatz "Wichteltreff" wird der Öffentlichkeit übergeben.

2010

Die Freiwillige Feuerwehr Rubi - Reichenbach weiht ihr neues Feuerwehrhaus zwischen Rubi und Reichenbach ein.

2010

Neue Sommer- und Winterpostkarten für Reichenbach, ermöglicht durch  DIGITAL FOR YOU.

2011

Eine neue Hausnummern-Beschilderung soll ortsunkundigen Gästen künftig die Orientierung erleichtern.


Aktuelles
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18.05.2012


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